

21.01.26 –
Antragstext:
Der Stadtrat möge beschließen:
1. Die Weimar GmbH sowie die Stadtverwaltung werden aufgefordert, künftig keine Werbung mehr für Auftritte des „Grand Classic Ballet“ vorzunehmen. Stattdessen soll bei allen notwendigen Veröffentlichungen darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dem Grand Classic Ballet um das Moskauer Staatsballett handelt, das als staatlich gelenkter Kulturbetrieb die russische Kriegskasse aufbessert.
2. Die Weimar GmbH wird beauftragt, das Grand Kyiv Ballet für Auftritte in Weimar anzufragen und entsprechend zu buchen.
Begründung:
Im Dezember des vergangenen Jahres gastierte erneut das russische Staatsballett in der Weimarhalle, das sich hinter dem Namen „Grand Classic Ballet“ verbarg. Der Kulturbetrieb in Russland ist staatlich gelenkt und sorgt durch Auslandstouren wie diese für Einnahmen in die Kriegskasse des Aggressors Russland, der mit seinem Krieg gegen die Ukraine Tausenden das Leben kostet und den Frieden Europas angreift. Viele Menschen besuchen das Ballett im guten Glauben und ohne eine Ahnung, dass sich dahinter ein russischer Kulturbetrieb verbirgt. Selbst wenn die Weimarhalle das Ballett aufgrund des Kontrahierungszwang nicht abweisen könnte, sollte Besucher*innen transparent gemacht werden, wer sich hinter dem Grand Classic Ballet verbirgt, sowie eine Unterstützung des Balletts auf das rechtliche Minimum beschränkt werden.
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