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Anträge und Anfragen zum Stadtratssitzung 5.11.25

Anfrage: Empfänger*innen von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II (Bürgergeld)

27.10.25 –

 

Anfrage: Empfänger*innen von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II (Bürgergeld)

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht. Auch das Bundesverfassungsgericht bestätigte im Jahr 2019: die SGB II-Zahlungen müssen existenzsichernd sein. Doch viele Menschen, die Bürgergeld beziehen, führen noch immer eine Existenz am Rande der Gesellschaft und werden stigmatisiert. Dabei haben viele mit Vermittlungshemmnissen und schwerwiegenden Problemen zu kämpfen.


Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt daher den Oberbürgermeister:

1. Wie viele Personen bekamen 2020-2025 in Weimar Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6)


2. Wie viele davon waren jeweils unter 15 Jahre alt? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)

3. Wie viele davon waren über 15-Jährige, die noch die Schule besuchen, eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)


4. Wie viele davon sind Berufstätige, deren Einkommen aus der Erwerbsarbeit nicht ausreichend ist (sog. „Aufstocker“)? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)


5. Wie viele der unter Nummer 1 aufgeführten gelten als erwerbsfähig, können aber beispielsweise aufgrund der Pflege von Angehörigen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen keiner Erwerbsarbeit nachgehen? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)

 

Antwort

Empfänger*innen von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II (Bürgergeld)
Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht. Auch das Bundesverfassungsge-richt bestätigte im Jahr 2019: die SGB II-Zahlungen müssen existenzsichernd sein. Doch viele Menschen, die Bürgergeld beziehen, führen noch immer eine Existenz am Rande der Gesellschaft und werden stigmatisiert. Dabei haben viele mit Vermittlungshemmnissen und schwerwiegenden Problemen zu kämpfen.


Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt daher den Oberbürgermeister:


Frage 1: Wie viele Personen bekamen 2020-2025 in Weimar Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts?

(Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6)


Antwort:
06/2020 - 5120
06/2021 - 4759
06/2022 - 4170
06/2023 - 4585
06/2024 - 4529
06/2025 - 4145

Frage 2: Wie viele davon waren jeweils unter 15 Jahre alt?

(Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)


06/2020 - 1321
06/2021 - 1213
06/2022 - 1063
06/2023 - 1198
06/2024 - 1149
06/2025 - 996


Frage 3: Wie viele davon waren über 15-Jährige, die noch die Schule besuchen, eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren?

(Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)
Antwort:

06/2020 - 284
06/2021 - 266
06/2022 - 231
06/2023 - 284
06/2024 - 299
06/2025 - 291


Frage 4: Wie viele davon sind Berufstätige, deren Einkommen aus der Erwerbsarbeit nicht ausreichend ist (sog. „Aufstocker“)?

(Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)


Antwort:
06/2020 - 833
06/2021 - 700
06/2022 - 531
06/2023 - 481
06/2024 - 470
06/2025 - 446

Frage 5: Wie viele der unter Nummer 1 aufgeführten gelten als erwerbsfähig, können aber beispielsweise aufgrund der Pflege von Angehörigen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen keiner Erwerbsarbeit nachgehen? (Bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln, je zum Stichtag 30.6.)


Antwort:
06/2020 - 427
06/2021 - 423
06/2022 - 422
06/2023 - 421
06/2024 - 406
06/2025 - 411
 

 

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